Safi Nidiaye, Wieder fühlen lernen: Wie wir uns selbst und die Welt heilen können“


Zitat:
„Fühlen löst uns aus der Verstrickung. Anstatt unseren Partnern die Verantwortung für unser Befinden aufzubürden und die Verantwortung für ihr Befinden zu übernehmen, können wir wahrnehmen, dass unsere Gefühle unsere Angelegenheit sind und die
Gefühle der anderen deren Angelegenheit. Und dann können wir unser Herz für beide Seiten öffnen.
Zitat Ende

Safi Nidiaye, Wieder fühlen lernen: Wie wir uns selbst und die Welt heilen können“

Advertisements

Geheimnis des Glanzes


Das Geheimnis des Glanzes

Die beiden Freunde, von denen ich schon etliche Male erzählte, saßen sich wieder einmal speisend im Interconti gegenüber.

Wiederholt hatte ich Gelegenheit, durch die Akustik begünstigt, große Teile ihres interessanten, manchmal frivolen Gespräches zu hören. Sie waren Geschäftsleute, Herren in meinem Alter, die auch über Wertpapiere und Geschäftsambitionen sprachen. Ich meine sie von der Schule her zu kennen, bin aber nie diesbezüglich auf sie zugegangen. Das Zuhören schien mir bisher immer interessanter.

Besonders gern hörte ich Ihnen zu, wenn es, wie heute wieder, um die Damenwelt ging…

..>

Haben Schmusekater eine Chance?


In einer Zeit der Globalisierung und des Dauerstress und des (Beziehungs-) Kulturverfalls hat der respektvoll von Kavalieren und den Damen gelebte Schmusekater-Geist es natürlich gar nicht leicht.

Zwar zeigen die Ergebnisse der modernen Werbung „Sex sells“, aber der echte Gedanke an Eros, Ethik und Ästhetik wird unterdrückt, ausgeschlossen und bekämpft.

Ich möchte lieber NICHT nachforschen, wieviele Zweierbeziehungen alltagsstress-bedingt auf der sexuellen Unter-Null-Grenze sind.

Die Aufsätze dieser und anderer Astromant-Homepages stellen meinen stillen Protest dar gegen die Kurzsichtigkeit und Unachtsamkeit, mit der zur Zeit viele Männer und Frauen,
leider fehlgesteuert
durch Verfall der Beziehungskultur,
durch Werbung,
durch frustrierende Erziehungsbilder,
durch schmerzende falsch bzw. gar nicht verarbeitete Missverständnisse und
durch sonstige Fremdbilder,
miteinander umgehen.

Wir sollten uns unsere Sehnsucht nacheinander und unseren Appetit aufeinander, aber auch unsere Verletzbarkeit und die Angst vor neuen Verletzungen bewusst machen.

Da hilft nur: Vorbehaltlos aufeinander zuzugehen. Der ganze Cyber macht nur Sinn, wenn man früher oder später ein Offline-Treffen ins Kalkül zieht …

Der Mensch braucht den Menschen. Die Begegnung steht im Vordergrund. Die Konzerne wissen das: Selbst in den Zeiten des elektronischen und mobilen Verkaufs verzichtet kein Konzern auf Aussendienst.

Es ist mir eine grosse Beruhigung zu wissen, daß es auch Frauen gibt, die „Schmusekater“ sind, die meine Freude an ästhetischem Empfinden, am Betrachten von Menschen (speziell Frauen) teilen, ohne selber Lesben zu sein.

Sie genießen schlicht und ehrlich den ästhetischen Anblick. Und es stellt sich bei ihnen sexueller Appetit beim Anblick eines männlichen Körpers ein.

Ja, und? Was ist dabei?

Wenn dieser Instinkt aus dem menschlichen Leben durch Unterdrückung oder unbearbeitetes Defizit verschwindet, können wir „dichtmachen“, wie es so schön heißt:

Innerhalb von wenigen Generationen sind wir weg wie einst die Urwelttiere.

Im Internet kommt es zum Erstaunen der Psychologen seit Jahren zu Beziehungen, ohne dass Menschen sich sehen.

Schon lange kennen wir Ehen, die standhalten und das sind Beziehungen, die im Internet begonnen haben. Es gab im Jahr 2000 irgendwann zwei lange Nachtsendungen im VOX-Kanal, da meldeten sich solche Pärchen und erzählten lebhaft, wie sie sich per Chat und Email genähert haben.

Eine zu starke Fixierung auf Chat etc. ist ganz sicher nicht in Ordnung. Echte Internet-Sucht ist problematisch und macht eher einsam.

Sich aber vor dem Offline-Kennenlernen per Mail, Chat und Bildaustausch über soziale Dinge oder auch sexuelle Vorlieben auszutauschen, kann so verkehrt nicht sein.

Alles ist Privatsache und geht keinen anderen und erst recht nicht die Aussenstehenden und Nichtbetroffenen (weil = Ahnungslosen) etwas an …

winkt zwinkernd

Bernd
astromant