Nelson Mandela


Nelson Mandela bei seinem Amtsantritt:

„Unsere tiefgreifende Angst ist es nicht,
daß wir ungenügend sind.
Unsere tiefgreifende Angst ist,
über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
die uns am meisten Angst macht.

Wir fragen uns, wer bin ich, mich brilliant,
großartig oder phantastisch zu nennen?
Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen?
Du bist ein Kind des Lichtes.

Sich selbst klein zu halten dient nicht der Welt.
Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen,
daß andere um Dich herum sich unsicher fühlen.
Wir sind alle dazu bestimmt zu leuchten, wie es die Kinder tun.

Wir sind geboren worden,
um den Glanz des Lichtes,
welches in uns ist, zu manifestieren.

Es ist nicht nur in einigen von uns,
es ist in jedem einzelnen.
Und wenn wir unser eigenes Licht
erscheinen lassen,
geben wir unbewußt anderen Menschen
die Erlaubnis dasselbe zu tun.“

REICHTUM


Wie kann man durch COSCARA – Übungen die kreativen Schleusen öffnen?

Die Kreativität (Tarotkarte III) gehört zu den Säulen des Menschseins.

Kreativität hängt eng mit dem Begriff Erfolg zusammen. Aber unsere Kreativität kann häufig nicht fließen. Ein Sammelsurium aus Ängsten, Widerständen, Befürchtungen (z. B. das wir durch Erfolg jemand anderen verärgern könnten) und Rationalisierungen hält sie in uns verschlossen: Wenn wir den Mut haben, unsere Wünsche zu artikulieren, geben wir dem Universum etwas Neues – und wir bereichern es. Schöpferische Menschen sind im Wortsinne ihrem ,,Schöpfer“ ähnlich.

Unsere neurotische Gesellschaft produziert – wie könnte es auch anders sein -neurotische Geburten. Unsere negativen Einstellungen (Affirmationen) beginnen ja schon während der Geburt.

Armutsbewußtsein genauso: ,,Zum Überleben reicht es allemal.“

Später werden diese Erfahrungen (dass uns nichts Gutes zusteht) zu Ideen ,,verfeinert“.

Durch ein Widererleben und Erinnern ermöglicht uns die Meditation die Chance einer ,,Neuprogrammierung“:

,,ICH VERDIENE ES“. Über die Meditations-Techniken werden wir unseren Kreativitätsfundus öffnen, unser „Habenwollen“ zulassen, es ernst nehmen. Wir werden darauf kommen, was es wirklich ist, was uns fehlt. Und das ist meist etwas anderes, als wir denken.

WUNDER SIND MÖGLICH! Das haben COSCARA-Sitzungen und COSCARA-Seminare schon gezeigt.

Reichtumsbewußtsein hat sehr viel mit Selbstwert zu tun, nicht mit Geld. Ich kann soviel Geld haben, wie ich will, es ist vergebens, wenn es etwas anderes ist, was mir fehlt.


Das Weihnachtsfest und seine Entwicklung

Weihnachten ist ein Fest, mit dem die Geburt Jesu Christi verbindlich seit dem Jahre 381 gefeiert wird.

Damals bestimmte nach mehrfacher Terminverlegung das Konzil von Konstantinopel den 25. Dezember (Mithras Geburtstag) als Termin des Weihnachtsfestes.

Die Festlegung war auch Berechnung: Der 25. März gilt als erster Tag der Schöpfung und damit auch als Zeugungsdatum Jesu.

Rechnet man von dort aus (philosophisch-glatte) neun Schwangerschafts-Monate weiter, so gelangt man zum 25. Dezember.

Der deutliche Wandel vom christlichen Fest zur stimmungsvollen Familienfeier ist aber nicht allein ein Phänomen auf der Schwelle zum neuen Jahrzehnt.

Das Weihnachtsfest, wie es sich heute vielen Menschen darstellt (in Norddeutschland gibt es gar den Begriff ,,Vulbuks Abend“, Abend des vollen Bauches), ist das Ergebnis einer Entwicklung über längere Zeitepochen.

Besonders auffällig ist die Vermischung katholischer und evangelischer Bräuche. Die Protestanten steuerten Christbaum, Adventskranz und die Bescherung (sie geht auf Martin Luther zurück) bei, die Katholiken die Weihnachtskrippe und die Sternsinger. Diese Überwindung von Konfessionsgrenzen kann zur ,,wihen naht“ — so ein bayrischer Spruchdichter um 1190— nur begrüßenswert sein.

Andere begriffliche Herleitungen hingegen sind bedenklich: So wurde der Christbaum erst im Nazi-Deutschland zum Weihnachtsbaum. Das war ein Versuch, seine christliche Spuren zu verwischen. Während dem ,,Schmuckbaum“ aus einstigen DDR-Zeiten sowieso keine Zukunft beschieden war, fand der Begriff „Weihnachtsbaum“ Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch.
Am Christbaum reiben sich die deutschen Geister der Historie. Dem geschmückten Nadelbaum gelang der Durchbruch erst am Rande der Schlachtfelder im deutsch-französischen Krieg 1870/71. In den Lazaretten und Quartieren kündeten die Kerzen am Baum nicht allein von der Sehnsucht nach Frieden, sondern auch vom machtvoll erwachten Nationalstolz. Tröstlich, daß der deutsche Brauch des Christbaums nach dem Zweiten Weltkrieg seinen Weg auch ins benachbarte Ausland fand.

Was sich im Alltag heute noch vom traditionellen Weihnachtsfest wiederfindet, sind unter anderem die Schulferien. Sie beschreiben in etwa den 12tägigen Weihnachtsfestkreis vom 25. Dezember bis zum 6. Januar – das Fest zur Erscheinung des Herrn (Epiphanie).

Der Dreikönigstag ist mit dem Brauch der Sternsinger lebendig geblieben — auch dies ist eine deutsche Besonderheit, die möglicherweise Folge eines mittelalterlichen Raubzugs ist: Seit Erzbischof Rainald von Dassel (1159-1167) die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln überführte, besitzen die Magier aus dem Morgenland hierzulande so etwas wie die doppelte Staatsbürgerschaft.

Schlechter erging es den Heiligengedenktagen, die nur vereinzelt erinnerlich geblieben sind. Stephanus (26. Dezember) war der erste Märtyrer der Christenheit, ein Diakon der Jerusalemer Gemeinde, der vom Hohen Rat zum Tod durch Steinigung verurteilt worden war.

Das Fest des Apostel Johannes – ihm vertraute der sterbende Jesu seine Mutter an – wird am 27. Dezember gefeiert. Gedacht wird auch der ,,Unschuldigen Kinder“ (28. Dezember), die auf Befehl des Herodes nach der Geburt des Messias in Bethlehem ermordet wurden.

Das Weihnachtsfest hat im Laufe der Jahrhunderte sein Gesicht verändert: katholische und evangelische Bräuche vermischten sich; nationale und kirchenfeindliche Kräfte wirkten hinein; und der Weihnachtsfestkreis blieb nur noch in Bruchstücken lebendig.

Ein Wandel zur Unkenntlichkeit?

Die Heilige Schrift kann hier zur Rückversicherung werden, wenn in den Christmetten aus dem Lukasevangelium gelesen wird:

„Es begab sich aber in jenen Tagen ein Erlaß des Kaisers Augustus, daß alle Welt geschätzet würde …“

Weisheit global


Jeder lebt sein eigenes Leben

Eine Studentin, die sich besonders gründlich auf ihren Beruf als Philosophielehrerin vorbereiten wollte, reiste mehrere tausend Kilometer weit zu einem berühmten Weisen in den Himalaya.

Und sie fragte ihn: „Meister, was ist das Leben?“

Der Alte schloss die Augen für einen kurzen Moment der Konzentration und antwortete leise:

„Leben, meine Tochter, ist der Duft einer erblühenden Rose“.

„Aber Meister“, sagte die junge Frau, „in den Anden hat mir ein alter Indianer gesagt, das Leben sei ein harter, rissiger Stein.“

„Ja“, sagte der Weise aus dem Himalaya,
„aber das ist s e i n Leben.“

Meinungsverschiedenheiten


Zitat

Meinungsverschiedenheiten zu haben und durchzustehen,
gehört zu unserem Leben. Würde es keine abweichenden
Meinungen geben, würden wir im Leben stillstehen!

Erst aus einer Anfangsmeinung, einem Widerspruch und
einer daraus verbesserten „Zweit“-Meinung ergibt sich ein
Fortschritt. So sieht eine wünschenswerte Entwicklung aus!
In der Wissenschaft werden dafür die bekannten Begriffe
„These“ – „Antithese“ und daraus die „Synthese“ verwendet.

Warum aber ist dann „Streit“ oder „Auseinandersetzung“
negativ behaftet, wenn Widerspruch eigentlich dem
Fortschritt dient?

Der Grund ist, daß wir die Eskalation (bei uns selbst
oder dem Gesprächspartner) fürchten. Und als Folge einer
Eskalation wird unweigerlich die Gesprächsbasis zerstört.
Im Klartext bedeutet das: wir sprechen und diskutieren
nicht mehr miteinander, wir brechen die Beziehung ab.
Und damit ist dann auch kein Fortschritt möglich.
Das Wünschenswerte geht also durch eine unerwünschte
Reaktion verloren.

Deshalb ist es bedeutsam, daß wir einerseits selbstbewußt
genug sind, unserer berechtigten Meinung zum Durchbruch
zu verhelfen, andererseits aber auch Kompromisse eingehen
können und in Gesprächen keine unnötigen Konflikte
heraufbeschwören.

Zitat Ende
(Topos per www)