Gedanken zu Ostern 2012


Gedanken zu Ostern

Es gibt eine Redensart in unserem Leben – die eine tiefe Weisheit in sich birgt. Diese Redensart heißt: Es kommt anders als man denkt!

Ja, auch für die Jünger Jesu hatte dies Gültigkeit. Mit dem Tod Jesu ist alles anders gekommen als sie es sich vorgestellt haben. Immer wieder geschieht in der Begegnung Gottes mit den Menschen etwas Unvorhergesehenes, etwas für uns Menschen Unvorstellbares. Haben wir gestern noch des Kreuzestodes Jesu gedacht und heute während des Tages das heilige Grab besucht – so feiern wir jetzt das von menschlicher Seite geradezu Unmögliche – die Auferstehung Jesu.
Waren wir gestern noch traurig über seinen Kreuzestod, so hat sich dennoch eine frohe Botschaft für uns eingestellt.
Die Todesnachrichten haben sich in neue Früchte, neue Denkanstöße für unser Leben verwandelt.
Die erste Botschaft dieser Früchte könnte heißen:
Verliere nie die Hoffnung in deinem Leben!
Für die Jünger Jesu ist durch seinen Tod am Kreuz eine Welt zusammengebrochen. Denn sie wussten noch nichts von der Auferstehung – Da haben wir es eigentlich unvergleichlich leichter, da wir nachösterliche Menschen sind und durch die Heilige Schrift wissen, dass Jesus auferstanden ist.
Verliere nie die Hoffnung in deinem Leben, auch wenn du in noch so ausweglosen Situationen bist – Gott wird dein Leben lenken und leiten.
Die zweite Botschaft:
Habe Vertrauen in unsere Kirche.
In diese Gemeinschaft, die von Jesus gegründet wurde.
In diese Gemeinschaft, in der es auch Fehler und Schwächen geben darf – seit Anbeginn.
So wie die Menschen sich unter dem Kreuz getröstet und gestützt haben, sind auch wir berufen, einander Halt und Richtung zu geben. Luther schrieb, wir wären alle zum Bischof geboren.
Die dritte Botschaft könnte heißen:
Wälze auch du die Steine weg die zwischen dir und Jesus sind. Auch in unserem Leben gibt es immer wieder Steine die uns an einer Auferstehung der Herzen hindern, Steine die unser Leben schwer machen.
Jesus will aber, dass wir Menschen den Weg zu Gott finden können – so besteht diese Forderung an uns Menschen, uns von allem zu befreien was unseren Weg zu Gott verschließt
Die 4. Botschaft sagt uns:
Sei beweglich – versuche einen Weg zu gehen- versuche deinen Weg zu gehen.
Frauen machten sich in der Frühe auf den Weg um zum Grab zu gehen. Immer wieder wird in der heiligen Schrift davon berichtet, dass sich Menschen auf den Weg machen. Und Jesus selbst sagt von sich – Ich bin der Weg!
Und so glaube ich, ist es ein Gebot der Stunde diesen Weg – Jesus Christus – zu begehen.
Suche keine Irrwege, sondern gehe den Weg Jesu – so weist diese symbolische Botschaft.
Und die letzte und wichtigste Botschaft will uns sagen:
Sei ein Mensch des Lichtes und der Freude. Überall dort wo echte Freude des Herzens ist, da ist auch nicht weit entfernt der Auferstandene. Denn nur die Botschaft der Auferstehung bringt Licht und Freude in unser Leben.
Tragen wir diese Freude hinaus in unseren ganz normalen Alltag, dann werden wir überall den Herrn begegnen.
Ihr Lieben!
Ich wünsche Euch allen im Überfluss diese Früchte des Lebens!
Euch allen ein gesegnetes Osterfest!
Er ist auferstanden. Halleluja!
Amen.

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Ein Gedanke zu “Gedanken zu Ostern 2012

  1. Ach, wäre ich nur gläubig…
    Ich bin es wohl – aber in keiner Religion Zuhause.
    Einen Vorteil hat es vielleicht – ich kann sie alle respektieren – was manchen, der sich festgebissen hat, vielleicht schwerer fällt.
    In diesem Sinn – wer an gar nichts glaubt – dem fehlt etwas, wovon er nicht wissen kann, was es ist.
    Gruß, James.

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